| Northland | ||||||||
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Sonnabend, 19. Februar 2011
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| Auch heute können wir uns wieder nicht entscheiden, ob wir nun ein Delfin-Schwimmen buchen oder nicht. Und dann war es eigentlich auch schon zu spät, denn um 9:45 startet der Trimaran. Natürlich wissen wir nicht, ob überhaupt noch Platz für uns gewesen wäre.
Wir frühstücken, sammeln unsere -noch nicht sehr trockenen- Klamotten von der leine und fahren zur Fähre, die wohl schon auf uns gewartet hat. Das ist nicht mal so weit wie Zollenspieker-Hoopte. Heute fahren wir im Osten die Küste hoch und im Westen dann wieder runter. An der Doubtless Bay wollten wir eigentlich baden, aber da sind nur halb so hohe Wellen wie sonst. Dafür wollen wir uns denn aber gar nicht erst naß machen. Die Doubtless Bay hat ihren Namen aus dem Logbuch Eintrag von James Cook erhalten, der eingetragen hatte, dass "dieses Gewässer zweifelos eine Bucht sei" Ach. Danach verabschieden wir uns dann erst einmal von Osten und auch von der Küste. Es folgen viele Kilometer Kurven - ja, jetzt wünschen wir doch, dass wir auf dem Motorrad diese Strecke nehmen könnten. Doch so hat es auch ganz viele Vorteile. Das viele Nachschlagen im Reiseführer, Kartegucken und Unterhalten wäre anders gar nicht möglich gewesen. Hier oben fällt uns jetzt ganz viel, richtig dicker Bambus auf. Wird auch teilweise als Windbreaker eingesetzt und größtenteils ist er viel dunkler belaubt als bei uns. Weil wir heute noch eine Fähre nehmen müssen, fällt unsere Kaffeepause weg, bzw. anders aus. Gunni macht sich eine Scheibe Käsebrot und ich esse die vom Müsli übrig gebliebenen Blaubeeren. In der Gegend, die wir uns als Übernachtung ausgesucht haben, ist nicht viel, deshalb fahren wir gleich zur i-Site und fragen. Die Dame sagt, dass die Unterkünfte knapp seien, denn hier wären heute einige Hochzeiten. Sie hat noch ein Backpacker für uns oder ein B&B. Das Backpacker hat Gemeinschaftswaschräume, das mögen wir nicht so gern. Also nehmen wir das andere. Leider haben wir auch hier kein ensuite (Bad/WC direkt dran), sondern nur ein private bathroom. Was bedeutet, die Klobrille wird von niemandem mitbenutzt, aber um sie zu erreichen, muß man einmal über den Flur. Für Nicht-Pyjama-Schläfer irgendwie blöd, aber was soll's. War auf dem Campingplatz neulich noch "schlimmer". Dafür zahlen wir auch nur 90 Kiwi-Dollars, Breakfast included! Tony, der uns erst einmal Tee und Kaffee kocht und klönen will, empfielt für unser Abendessen Plätze zu reservieren und reicht mir gleich das Telefon, nachdem er uns die Moglichkeiten erläutert hat. Das war ein sehr hilfreicher Rat, wie wir dann abends leicht feststellen können! Vorher müssen wir uns aber noch bewegen und laufen noch ein wenig durch die Dünen. An die schönsten, riesigen Sandünen kommen wir aber leider nicht ran, die sind auf der anderen Seite, da hätten wir die Fähre nicht nehmen dürfen. Doch der Blick auf diese Dünen ist grandios. Selbst aus Tonys und Silvias Gästewohnzimmer können wir sie bewundern. Kann man auch in google maps prima ansehen. So noch Monika anrufen, die hat Geburtstag und bei Dennis versuchen (Freund von Linda, der so einen tollen kleinen versteckten Wasserfall kennt...) und dann geht es in die Heija, ist schon lange dunkel, hier oben geht die Sonnen schon 20:15 Uhr unter! | ||||||||
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