| Woolgoolga, New South Whales | ||||||||
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Dienstag, 22. März 2011
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| Als wir aufwachen ist es schon hell und ziemlich warm. Wir frühstücken auf die Schnelle und gehen noch schnell die Eule besuchen und versuchen noch die schnellen Papageien auf's Foto zu bekommen, bevor es los geht. Als wir abfahren wollen, checken wir schnell noch unser Wasser. Oooops. Handlungsbedarf! Wir brauchen Frisches und sollten Gebrauchtes hier lassen. Dadurch kommen wir dann leider erst weit nach zehn los und sind schon völlig verschwitzt. Die Luftfeuchtigkeit ist hier für mich eindeutig zu hoch. Ist das anstrengend.
In Nambucca Heads besuchen wir die Grafitti-Malereien am Strand. Locals und Touris haben sich hier verewigt. Eine schöne farbenfrohe Idee! Den Lookout haben wir dann aber leider nicht gefunden. Nächster Anlaufpunkt: Bellingen. Eine um 1910 entstandene, einst sehr wichtige Stadt, als die Europäer hier ihre Holz Kreuzzüge hatten. Einige der alten Häuser sind noch recht gut erhalten, die Stadt hat Flair. Bei Gleniffer fahren wir durch eine Art Australischen Regenwald, der sich vom Neuseeländischen ziemlich unterscheidet und doch ganz viele Parallelen aufweist. Auch Baumfarne gibt es hier aber nicht so viele und mächtige wie dort. Heute wollen wir auch wieder viel Zeit für uns haben und wollen dehalb früh einchecken. Der erste Platz ist auch gleich klasse und wir bleiben. Wir benötigen noch Waschmittel und fahren wieder in den Ort. Wo wir schon mal hier sind, gibt es Eis und wir machen Fotos von den Papageien. Wieder am Platz schmeissen wir die Maschine an und gehen spazieren. Es ist super-schwül-warm. Gunni will baden, ich kümmere mich um die Wäsche. Wieder zu zweit kümmern wir uns ums Essen und dann wollen wir noch laufen. Es ist fast Sonnenuntergang, 19 Uhr. Wir brauchen Kleingeld für den Trockner, das Büro hat schon geschlossen, also gehen wir Richtung Stadt. An der BBQ-Station im Camping-Park werden wir aber schon fündig und wir gehen schnell den Trockner anschmeißen und starten erneut. Zuerst denken wir, dass die Klos von der öffentlichen BBQ-Station mit den diversen Picknickbänken für den Gestank zustädig ist, doch irgendwann schnallen wir, dass die großen Krähen dort oben FLEDERMÄUSE sind!! Spannweite gut einen halben Meter. Riesige Tiere. Und viele! Hunderte fliegen aus in die nahen Wälder auf der anderen Flussseite. Absolut irre! Dazu der Krach der Vögel, wenn die sich bedroht fühlen. Wir stehen und starren und staunen bis es dunkel ist, die Mücken immer mehr werden und kaum noch Flatterer zu erkennen sind. Morgen, wenn wieder Licht da ist, werden wir die schlafenden Bündel in den Bäumen hoffentlich auch fotografieren können. Eben waren sie nur noch fürs Auge auszumachen, die Kamera war überfordert. Außerdem haben die ja nicht mehr geschlafen! Wir waschen noch ab, kümmern uns um den Trockner und hoffen, dass wir trotz der Hitze eine erholsame Nacht haben werden. So, nun bin ich endlich wieder auf dem Laufenden und liefere Bilder nach. | ||||||||
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